Gönnerevent

Es ist ca. 16 Uhr. Kalter Wind pfeift uns um die Ohren, als wir den Airport zu Fuss Richtung Süden verlassen. Der Strasse entlang zur Werft der Swiss international Airlines bis zum Tor 141.
Wir gehen rein und entdecken bald einen offenen Warteraum, der mit angenehmen 20 Grad zum Verweilen einlädt. Bald schon erreichen Pascal mit den gelben Leuchtwesten für alle und die restlichen Gönner den Ausgangspunkt für die Reise durch das Geheimste, was der Flughafen bieten kann.

Bald schon tauchen unsere Gastgeber, die beiden Führer ein, welche uns nach kurzer Instruktion zur Sicherheitskontrolle führen. Sicherheitskontrolle genau so, wie wenn man in die Ferien fliegt.

In die Ferien wollte aber niemand der 15 Gäste. Denn jetzt begann die Führung durch die heiligen Werfthallen am Flughafen Zürich, da wo sonst nur die wenigsten Leute hinkommen. Oliver Strübi, Supervisor Vocational Training und Nicolas Doppler, Head of Part -145 Training von Swiss Int. Airlines weihen uns in die Geheimnisse der Werft ein.

Schon in der ersten Halle staunen wir ob der Grösse und der Leistungsfähigkeit der aktuell grössten und besten Triebwerke der neuesten Generation. Präzisions-Triebwerke, welche auf Tausendstel – Millimeter genau, geschaffen aus Materialien wie Carbon und Titan, die ungeheure Antriebskraft erzeugen, welche moderne Flugzeuge benötigen.

Die nächste Werkhalle zeigt uns mehrere Modelle des A-220 bevor wir über das Vorfeld zur Testhalle für Triebwerke gelangen. Unglaublich, man hört in dieser Halle nichts. Sie ist absolut schalldicht ausgekleidet. Selbst die Triebwerke einer A-380 können in der Nacht getestet werden, ohne dass die Anwohner rund um den Flughafen gestört würden.

Während wir von startenden Flugzeugen überflogen werden, gelangen wir in die grösste Werfthalle. Sie ist 6 Stockwerke hoch und kann bis zu drei Langstreckenflugzeuge gleichzeitig bedienen. Wir haben Glück. In dieser Nacht müssen die angesagtesten Flugzeuge, eine Boing-777 der Swiss und eine A-350 der Edelweiss überholt werden. Natürlich dürfen wir diese beiden Flugzeuge von Kopf bis Fuss «inspizieren». Das ist natürlich der Höhepunkt für unsere Gönnerinnen und Gönner.

Nach zweieinhalb Stunden, welche den meisten Gönnern als kurzweilig in Erinnerung blieben, verabschiedeten wir uns von den Führern. Nach 15 Minuten Fussmarsch erreichten wir das Restaurant Air im Flughafen, wo wir mit einem ausgesprochen feinen Essen verwöhnt wurde. Herzlichen Dank an alle Gönner, welche Starflight regelmässig unterstützen. Diese Führung und der ganze Abend dürften wohl lange in Erinnerung bleiben. Herzlichen Dank auch unseren Führern Nicolas und Oliver.

Den grössten Dank aber gilt sicher Anne Dinner, welche diesen Anlass so perfekt organisiert und begleitet hat!